Frühbehandlung ab dem 4. Lebensjahr

Zwischen dem 3. und dem 4. Lebensjahr sind die Milchzähne komplett vorhanden.  Eine kieferorthopädische Behandlung im Milchgebiss ab ca. dem 4. Lebensjahr ist  nicht die Regel. In einzelnen Fällen kann eine solche Frühbehandlung jedoch sehr sinnvoll sein, insbesondere bei Vorliegen von:

  • extremer Unterkiefer-Rückverlagerung oder -Vorverlagerung
  • großen Frontzahnstufen
  • einem offenen Biss
  • einem Kreuzbiss
  • überzähligen Zähnen
  • ausgeprägtem Platzmangel durch einen zu kleinen Kiefer
  • einem Verlust von Milchzähnen durch Karies oder nach einem Unfall
  • Überwiegender Mundatmung, Lutschgewohnheiten oder anderen nachteiligen Gewohnheiten

Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln dieser Probleme ist wichtig, damit sich ihr Kind gesund entwickeln kann. Oft können in diesem Alter mit gezielten kleinen Übungen oder kindgerechten Apparaturen  Korrekturen erfolgen, die eine spätere kieferorthopädische Behandlung vermeiden helfen oder ihren Umfang deutlich reduzieren können.

So wird z. B. nach einem Milchzahnverlust durch Karies oder nach einem Unfall die Zahnlücke mit einem Lückenhalter versorgt, der das Hineinwachsen der benachbarten Zähne in den freien Raum verhindert und damit die Position für den kommenden bleibenden Zahn offen hält.

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